DOGHARMONY®Therapiehund Zentrum

Eignung & Praxis

Gut vorbereitet heißt:
der Hund bleibt sicher bei sich.

Ein Therapiehund braucht nicht möglichst viele Kunststücke. Er braucht innere Stabilität, einen verlässlichen Menschen an seiner Seite und die Freiheit, Signale zu zeigen und Pausen zu machen.

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Worauf wir achten

Eignung entsteht aus vielen kleinen Beobachtungen.

Der Eignungstest ist kein Wettbewerb. Er hilft uns, realistisch einzuschätzen, ob dein Hund für die Anforderungen bereit ist und welcher nächste Schritt euch unterstützt.

01

Gesundheit & Reife

Der Hund sollte körperlich gesund und altersgerecht entwickelt sein. Gesundheitliche Fragen gehören vorab in tierärztliche Hände.

02

Sozialverhalten

Freundlichkeit, Menschenbezogenheit und ein angemessener Umgang mit Nähe sind wichtig. Ein Hund muss aber nicht jeden Kontakt mögen.

03

Stressverarbeitung

Neue Geräusche, Bewegungen oder ungewohnte Situationen dürfen den Hund fordern – entscheidend ist, ob er mit Unterstützung wieder zur Ruhe findet.

04

Alltagssicherheit

Impulskontrolle, Rückruf, Leinenführung und ein verlässlicher Rahmen geben dem Hund Orientierung, wenn die Umgebung unübersichtlich wird.

05

Zusammenarbeit

Wir achten darauf, wie du deinen Hund liest, schützt und führst. Ein Therapiehund-Team funktioniert nur gemeinsam.

06

Passender Zeitpunkt

Auch ein geeigneter Hund kann noch Zeit brauchen. Ein späterer Start kann die beste Entscheidung für sein Wohlbefinden sein.

Wie wir praktisch üben

Vom sicheren Alltag in realistische Situationen.

  • Ruhe und Selbstkontrolle aufbauen, bevor Anforderungen steigen.
  • Hilfsmittel, Rollstühle, Gehhilfen, ungewohnte Geräusche und neue Räume kleinschrittig kennenlernen.
  • Passende Signale für Begrüßung, Abstand, Ruhe und Orientierung erarbeiten.
  • Fördernde, spielerische Übungen entwickeln, die zum späteren Einsatzfeld passen.
  • Einsatzsituationen simulieren, gemeinsam reflektieren und bei Bedarf anpassen.

Der Hund darf Nein sagen.

Abwenden, Meiden, Erstarren oder zunehmende Unruhe sind Informationen. Wir lernen, solche Signale früh zu erkennen und Einsätze so zu verändern oder zu beenden, dass der Hund geschützt bleibt.

Persönlich klären

Erzähl uns, was dein Hund schon kann – und was ihn noch fordert.

Gemeinsam schauen wir, ob ein Eignungstest, eine Gruppe oder zunächst individuelle Begleitung sinnvoll ist.

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